Der Kreis

Zürich, 1958. Der schüchterne Lehrer Ernst Ostertag verliebt sich in den Varieté-Künstler Röbi Rapp und muss sich zwischen bürgerlicher Existenz und Bekenntnis zur Homosexualität entscheiden. Ernst wird Mitglied der Schweizer Untergrundorganisation ‘Der Kreis’ und erlebt Blütezeit und Zerschlagung dieses europaweit einzigartigen Wegbereiters der schwulen Emanzipation.

Der auf wahren Begebenheiten basierende Kinofilm schildert den Kampf zweier ungleicher Männer um ihre Liebe vor dem Hintergrund einer historisch wie politisch interessanten Epoche der Schweizer Geschichte. Ein Drama um Ideale und den Preis ihrer Verwirklichung.

Für die Filmmusik zeichnet sich Federico Bettini verantwortlich. Diese wurde nicht auf den fertigen Film komponiert, sondern basierend auf einem Briefing von Regisseur Stefan Haupt im Vorfeld erarbeitet. So beeinflusste die Musik Schnitt und Tempo des Kinofilms

Die Instrumentierung mit akustischer Gitarre und Klavier ist bewusst einfach gehalten. Das Zusammenspiel der beiden Instrumente verkörpert die Hauptdarsteller und führt abgestimmt auf die Emotionen und Handlungen durch den Film.

Von O-Tonbearbeitung über Erstellung des Sounddesigns und umfangreichen Foleys bis hin zur Stereo- und 5.1-Mischung wurde die gesamte Audiopostproduktion von Gregor Rosenberger erstellt.

An der 64. Berlinale wurde der Film in der Sektion Panorama als Weltpremiere gezeigt und gewinnt neben dem Publikumspreis auch den TEDDY AWARD – den bedeutendsten schwullesbischen Filmpreis der Welt. Weitere Awards folgen.

Im Herbst 2014 läuft er in den Schweizer und Deutschen Kinos an.
http://www.derkreis-film.ch

Filmproduktion: Contrast Film Zürich
Regie: Stefan Haupt